Hans-Josef Heck
Das Werden der Wirklichkeit
und
Das Werden der Wissenschaffens
Version 0.0.1 - 16.10.-16.10.2025
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Die Menschheit ist
in ihrem Verstehen der Entwicklung der Wirklichkeit
und in ihren Fähigkeiten des Wissenschaffens
noch nicht sehr weit gekommen.
Von der Wirklichkeits·wissenschaft der Griechen,
der 'Philosophie', haben sich im Laufe der Jahrhunderte
die handlungsbezogenen Felder der Wirklichkeit
als Einzelwissenschaften selbständig gemacht.
Und die Wissenschafts.wissenschaft (·theorie,·philosophie,·forschung)
haben noch nicht herausfinden können,
o wann wir etwas als
'wissenschaftlich-gesichert' bezeichnen können,
was daran liegt, dass wir noch nicht herausfinden konnten,
o welches Funktionsprinzip der Wirklichkeit zu Grunde liegt.
Dies hat einige Ursachen, die uns
eher fesseln als nur daran hindern, SELBER zu denken:
o Die Menschen, mit denen wir uns verbunden fühlen,
erklären uns Mitmenschen ein Funktionsprinzip,
das wir nicht überprüfen können. Viele von unseren
Mitmenschen werden sogar gezwungen, es für wahr zu halten.
o Unsere Wissenschafts.Wissenschaftler, weltweit,
sitzen in den Hochschulen Tür an Tür mit denen,
von denen gerade die Rede war:
Wissenschaffen geht anders.
0 Die Philosophen, zu denen auch die
Wissenschafts.Wissenschaftler zählen,
verschanzen sich hinter der Aussage,
keine Ziele setzen zu wollen, weil
dies Nützlichkeits·denken sei.
Die Philosophen haben leider die Wirklichkeit
aus dem Auge verloren und versuchen, das
reale Geschehen durch "Philosophieren" zu ersetzen:
Wissenschaffen geht anders.
o Über die Funktionsweise der Wirklichkeit können wir
nur Vermutungen anstellen aufgrund der Signale,
die unsere Sinne empfangen.
o Damit die Wirklichkeit, das was geschieht, dauerhaft
bleibt, ist nur EIN Funktionsprinzip denkbar:
Das, was geschieht, muss von dem,
was vorhanden ist, verwendet werden können.
Denn was nicht (mehr) gebraucht wird,
zerfällt in seine Elemente.
Wir Menschen haben inzwischen feststellen können,
o dass das Vorhandene, die elementaren Teilchen sich beliebig
miteinander zu Organisationsstrukturen verbinden können,
o dass das Vorhandene, die Wirklichkeit,
kein einmaliges Erschaffen ist, sondern ein Geschehen,
das sich zu immer komplexeren Strukturen entwickelt hat
und weiter fortentwickelt,
o dass alles Geschehen, das dauerhaft bleibt,
ein GESTEUERTES Geschehen ist,
o dass alles Miteinander in den Organisationsstrukturen
dafür sorgt, dass das Vorhandene dauerhaft bleibt.
* Die Beliebigkeit des Miteinanders der elementaren Teilchen,
* die Funktionalität des gesteuerten Geschehens, sowie
* die Wiederverwendbarkeit der vorhandenen Organisationsstrukturen
sind die Voraussetzung dafür, dass sich
eine Wirklichkeit entwickeln und fortentwickeln kann.
Aus diesem Befund
unserer real·existierenden Situation
können wir schließen, dass wir, wenn wir
möglichst lange dauerhaft bleiben wollen,
weder Gegen·einander handeln dürfen noch
Organisationsstrukturen dauerhaft binden dürfen.
Die Freiheit der Beliebigkeit (z.B. Blätter)
o kann nicht aufgegeben werden, weil
dann die Wirklichkeit verloren ginge.
Die Freiheit der Beliebigkeit
o erfordert dann aber von uns Entscheidenden
das Verstehen der Funktionsstruktur der Wirklichkeit
sowie die Verantwortung für das Werden der Wirklichkeit.
Wir müssen uns dieses Wissens bewusst werden und es
unseren Mitmenschen und unseren Kindern weitergeben.
Erst mit dem Entstehen der Zentrums·rotation konnte
die Entwicklung unseres Universums beginnen.
Unser Universum hat in den rund 14 Milliarden Jahren
durch Versuch und Irrtum herausfinden können,
welche Organisations·strukturen dauerhaft bleiben.
Die Organisation unseres Weltgeschehens wird leider
von den Interessen Einzelner beherrscht, weil
der Mehrheit der Einzelnen das Wissen fehlt,
welches das Universum gesammelt hat.
Eine Demokratie könnte dies ändern.