▲   Denken und Wissenschaffen
 
   Logo
 
 
 

Hans-Josef Heck

Beliebigkeit  und  Zielfunktion

 
Version 0.1.0c  -   17.04.2018
 
 
 1  Die Beliebigkeit mit der Geschehen entsteht, erzwingt
zu entscheiden, ob das neue Geschehen "funktional" ist.
 
"Funktional" ist ein Geschehen dann,
 
wenn es seiner Umgebung existieren kann.
 
 2  Die Beliebigkeit, mit der wir Geschehen erschaffen können,
zwingt uns das WOZU,  die Funktion  des zu erschaffenden
 
Geschehens,  zu  setzen.
 
Denn nur aus dem WOZU können wir die
 
Kriterien herleiten, die es uns ermöglichen,
 
den Ausführungsprozess so zu steuern, dass
 
wir das erreichen, was wir erreichen wollen.
 
Fazit:
 
Es ist die Wirkung eines Geschehens,  das WOZU,  die
 
'Zielfunktion',  die den Bezugspunkt unseres Denkens bildet.
 
Nicht die Ursache,  nur die Wirkung kann der
 
Ausgangspunkt unseres Wissenschaffens sein.
 
Dass die Menschheit immer noch nach der Funktion
 
des sogenannten "Kausalitätsprinzip" sucht,
 
hat historische Gründe:
 
Die frühe Menschheit hat angenommen, dass es für ein
 
Geschehen einen Verursacher (causator) geben müsse.
 
Dieser Annahme sind wir noch heute verhaftet.
 
Bei allem Geschehen  und  allem Handeln  ist immer
 
die Funktionalität,  die Verwendbarkeit,  die Wirkung
 
des Geschehens  von Bedeutung.
 
Wissenschaftlich gesichert ist etwas nur dann,
 
wenn sein Funktionieren überprüft werden kann.
 
Einer Ordnung, die Bestand haben soll, können wir
 
nur die Funktion eines Geschehens zu Grunde legen.
 
Das Entstehen von Geschehen im Universum  und  die Evolution
 
des Geschehens,  wurde nur möglich  aufgrund
 
der Beliebigkeit des Entstehens  neuen Geschehens.